© 2017 Catherine von Guenther

 

Das Lehren des Yoga, kann zu einer wunderschönen Lebensaufgabe werden, die uns als Menschen zutiefst bewegt und erfüllt, aber auch fordert. Um die Kunst des Lehrens in der Tiefe zu entwickeln, braucht es zunächst ein Erlernen des Handwerks. Wie in jedem Beruf müssen wir die Grundprinzipien unserer Arbeit integrieren um sie dann zu vertiefen. In Heart of teaching wird sehr viel praktisch und in der Gruppe gearbeitet, unterrichtet und geübt.  Sowohl die stabile Technik als auch die eigene Kreativität zu integrieren ist ein gemeinsames Ziel in diesem Modul.

Dabei soll angehenden Yogalehrern eine solide Basis gegeben werden, um danach sichere und freudvolle erste Unterrichtserfahrungen mit eigenen Gruppen zu sammeln. Es ist uns ein Anliegen Unterstützung zu bieten, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit auch bei einem steigenden Unterrichtsvolumen innerliche und äußerliche Stabilität gewahrt bleibt. Die Ethik des Achtfachen Weges des Patanjali unterstützt uns eine klare innere Richtlinie zu finden. Ein wichtiger Aspekt darin ist es das Svadhyaya – das Selbsterforschen zu kultivieren, um zu erkennen an welchen Punkten wir von alten Mustern gelenkt werden und aus dem Schatten agieren. So erkennen wir in der Situation des Lehrens leichter unsere Themen und können damit arbeiten, damit das Yogalehren im Einklang mit unserer inneren Wahrheit und Freude und unser Unterricht kraftvoll und bewusst bleibt. Im ersten Teil von Heart of teaching widmen wir uns dem Prozess vom Yoga Praktizierenden zum Lehrer zu werden. Dazu braucht es einen Wechsel unserer Position und ein erweitertes Blickfeld. Das Lehren selbst und die Entwicklung der eigenen Sprache wird im Vordergrund des zweiten Teils stehen und damit das eigene Wissen und die eigene Erfahrung umzusetzen und die Schüler mitfühlend und verantwortungsvoll zu begleiten.

 

200h / 500 h Yogalehrerausbildung

Heart of Teaching 100h ergibt zusammen mit dem Modul Vibrant Body die 200hYogalehrerausbildung. Beide sind Teil der 500h Yogalehrerausbildung

SOUL:

  • Lehrer-Schüler: die Rollen des Yogalehrers

  • Die Beziehung des Schülers zum eigenen Embodiment kultivieren

  • Yogalehren als Berufung: Unterricht der von Herzen kommt

  • Einen sicheren Raum für Transformation schaffen: den Raum halten, Gruppenmind etc.

  • Eigene Lehreridentität finden und entwickeln: Lehrmantra, Bio etc. kreieren

  • Ethik im Yoga: Sutren des Patanjali als Basisrichtlinie für Yogalehrer

  • Themen in den Unterricht integrieren: Tiefe in den eigenen Unterricht legen und Transformation bewirken

  • Resonanz erzeugen: Bhavas und Rasas integrieren

  • Gruppenenergie wahrnehmen

  • Übertragung, Gegenübertragung, Projektion etc.: das Lehrer – Schülerverhältniss mit Klarheit betrachten

  • Schattenarbeit für Yogalehrer: den eigenen Schatten erkennen, verstehen wann er unbewusst lenkt und an ihm wachsen

  • Eigene Sadhana (Praxis) und innere Klarheit

  • Quelltext: Patanjalis Yogasutra, Goraksha Samitha, Hatha Yoga Pradipika

 

 

BODY

  • Den Blick des Lehrers auf die Basishaltungen des Yoga: Form und Haltung verstehen und häufige Fehler erkennen

  • Ausrichtungsprinzipien aus der Sicht des Lehrers wahrnehmen

  • Ausrichtung in den Asanas anleiten

  • Asanagruppen: Stehende Haltungen, Rückbeugen, Balancen, Vorwärtsbeugen etc., somatische Wirkungen und ihre Position in einer Sequenz

  • Form, Atem und Flow: den Schüler schnell und effektiv in die richtige Position führen

  • Unterrichtsaufbau: Basissequenzen, Aufbau einer Vinyasasequenz, Ausrichtungsorientierte Sequenz

  • Vinyasa Krama: die Kunst des stufenweisen Aufbaus von Asanas und Unterricht

  • Berührung des Schülers: Korrektur verbal und physisch

  • Namaskaram: Surya und Chandra Namaskaram & Variationen unterrichten

  • Unterricht anleiten

  • Raumaufteilung: Aufteilung von Matten, Positionen von Schüler und Lehrer

  • Basisbusiness für Yogalehrer: Versicherungen, Verbände, Marketing etc.

 

SOMA:

  • Sprache und Stimme als Werkzeug des Lehrers: die eigene Stimme und Sprache kennenlernen und entfalten, Stimmlagen und Worte für die Themenintegration nutzen

  • Konstruktives Feedback: Bewusster Umgang mit der eigenen Sprache

  • Integration von Poesie: Poesie und bildreiche Sprache als Träger von Transformation

 

 

 

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INDIVIDUELLE FRAGEN

Modul 2 Heart of teaching

Ruf des Herzens

Lehren bedeutet: ein Herz in den Händen zu halten!

~ Donna Farhi, Teaching Yoga