Das Lehren des Somatic Yoga, kann zu einer wunderschönen Lebensaufgabe werden, die uns als Menschen zutiefst bewegen und erfüllen, aber auch fordern kann. Um die Kunst des Lehrens in der Tiefe zu entwickeln, muss zunächst das  Handwerks erlernt werden, denn wie in jedem Beruf müssen wir die Grundprinzipien unserer Arbeit integrieren, um sie dann zu vertiefen. In Heart of teaching wird sehr viel praktisch und in der Gruppe gearbeitet, unterrichtet und geübt.  Sowohl die stabile Technik als auch die eigene Kreativität zu integrieren ist ein gemeinsames Ziel. Wir widmen uns so dem Prozess, vom  Praktizierenden zum Lehrer zu werden, dazu muss zuerst ein Wechsel unserer Position und ein erweitertes Blickfeld entstehen. Das Lehren selbst und die Entwicklung der eigenen Sprache wird im Vordergrund des  Unterrichtes stehen, um so das eigene Wissen und die eigene Erfahrung umsetzen zu können und die Schüler mitfühlend und verantwortungsvoll zu begleiten.

Dabei soll angehenden Yogalehrern eine solide Basis gegeben werden, um danach sichere und freudvolle erste Unterrichtserfahrungen mit eigenen Gruppen zu sammeln. Es ist uns ein Anliegen angehende Yogalehrer dahingehend zu begleiten, innere Hindernisse z.B. Sprachblockaden zu lösen , damit auch bei einem steigenden Unterrichtsvolumen innerliche und äußerliche Stabilität gewahrt bleibt. Die Ethik des achtfachen Weges des Patanjali unterstützt dabei eine klare innere Richtlinie zu finden. Ein wichtiges Konzept dieses Pfades  ist  das Svadhyaya-die Selbsterforschung. Diese zu kultivieren, um zu erkennen an welchen Punkten wir von alten Mustern gelenkt werden und aus dem unbewussten Schatten agieren ist ein wichtiges Anliegen der gesamten Somatic Yogalehrer Ausbildung. So erkennen wir in der Situation des Lehrens und im zwischenmenschlichen Bereich leichter unsere Themen und können damit arbeiten, damit das somatische Yogalehren im Einklang mit unserer inneren Wahrheit und Freude und unser Unterricht kraftvoll und bewusst bleibt.

Ein Skript mit ca. 250 Seiten und enthaltenden Sequenzen plus einem begleitenden Workbook führen zu tieferer Integration des behandelten Stoffes.

 

200h / 500 h  Somatic Yogalehrerausbildung

Heart of Teaching 100h ergibt zusammen mit dem Modul Vibrant Body die 200h Somatic Yogalehrerausbildung. Beide sind Teil der 500h Somatic Yogalehrerausbildung.

SOUL:

  • Das Lehren des Somatic Yoga als Berufung: Unterricht der von Herzen kommt

  • Einen sicheren Raum für Transformation schaffen: den Raum halten, Gruppenmind etc.

  • Die eigene Lehreridentität finden und entwickeln

  • Die Beziehung des Schülers zum eigenen Embodiment kultivieren

  • Ethik im Yoga: Yamas und Nyamas des Patanjali als Basisrichtlinie für Somatic Yogalehrer

  • Gruppenenergie wahrnehmen

  • Lehrer-Schüler: die Rollen des Lehrers--> Übertragung, Gegenübertragung, Projektion etc.: das Lehrer – Schülerverhältniss mit Klarheit betrachten

  • Die Schattenseiten des Yoga beleuchtet: Somatic Dominance, Body Image etc.

  • Schattenarbeit für Somatic Yogalehrer: den eigenen Schatten erkennen, verstehen wann er unbewusst lenkt und an ihm wachsen

  • Resonanz erzeugen: das fühlende Wesen integrieren

  • Die eigene Praxis erhalten und kultivieren

  • Quelltext: Patanjalis Yogasutra, Goraksha Samitha, Hatha Yoga Pradipika

 

 

BODY

  • Den Blick des Lehrers auf die Basishaltungen: Form und Haltung verstehen und häufige Fehler erkennen

  • Raumaufteilung: Aufteilung von Matten, Positionen von Schüler und Lehrer

  • Biomechanische Prinzipien aus der Sicht des Lehrers wahrnehmen

  • Biomechanik in den Asanas anleiten

  • Haltungsgruppen kennen und verstehen lernen: Stehende Haltungen, Rückbeugen, Balancen, Vorwärtsbeugen etc., somatische Wirkungen und ihre Position in einer Sequenz

  • Form, Atem und Flow: den Schüler schnell und effektiv in eine Haltung führen

  • Unterrichtsaufbau: Vier verschiedene Arten der Sequenzbildung

  • Themen in den Unterricht integrieren: Tiefe in den eigenen Unterricht legen und Transformation bewirken

  • Die Kunst des stufenweisen Aufbaus der Haltungen und des Unterrichts

  • Berührung des Schülers: Unterstützung des Embodiments verbal und physisch

  • Namaskaram: Surya und Chandra Namaskaram & Variationen unterrichten

  • Unterricht anleiten

  • Basisbusiness für Yogalehrer: Anmeldung, Versicherungen, Verbände etc.

 

SOMA:

  • Sprache und Stimme als Werkzeug des Lehrers: die eigene Stimme und Sprache kennenlernen und entfalten, Stimmlagen und Worte für die Themenintegration nutzen

  • Konstruktives Feedback: Bewusster Umgang mit der eigenen Sprache

  • Integration von bildreiche Sprache als Träger von Transformation und Unterstützung des Embodiment

 

 

 

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TERMINE WEIDEN

AUSBILDUNGSKOSTEN

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INDIVIDUELLE FRAGEN

Modul 2 Heart of teaching

Ruf des Herzens

Lehren bedeutet: ein Herz in den Händen zu halten!

~ Donna Farhi, Teaching Yoga

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©Catherine von Guenther 2019

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