Modul 2 Heart of teaching

Ruf des Herzens
Lehren bedeutet: ein Herz in den Händen zu halten!
~ Donna Farhi, Teaching Yoga

200, 300, 500 Yogalehrerausbildung München Krankenkassenzulassung

Das Lehren des Somatic Yoga, kann zu einer wunderschönen Lebensaufgabe werden, die uns als Menschen zutiefst bewegen und erfüllen kann. Damit du die Kunst des Lehrens in der Tiefe entwickeln kannst, werden wir mit dem Erlernen des  Handwerks beginnen, denn wie in jedem Beruf müssen wir die Grundprinzipien unserer Arbeit integrieren, um sie dann zu vertiefen.

In Heart of teaching werden wir sehr viel praktisch und in der Gruppe arbeiten, unterrichten und üben. Du lernst sowohl Techniken kennen, als auch Möglichkeiten deine eigenen kreativen Ideen zu integrieren. Dein Prozess vom  Praktizierenden zum Lehrer zu werden, steht nun im Mittelpunkt, gemeinsam werden wir den Perspektivenwechsel wagen.

Das Lehren selbst und die Entwicklung deiner eigenen Sprache wird im Vordergrund stehen, um so dein Wissen und deine eigene Erfahrung weiterzugeben und deine Teilnehmer empathisch und verantwortungsvoll zu begleiten.

Dabei wollen wir dir als angehende Somatic Yogalehrer*in eine solide Basis geben, damit du sichere und freudvolle erste Unterrichtserfahrungen mit deinen eigenen Gruppen sammeln kannst. Es ist uns ein Anliegen dich zu begleiten, innere Hindernisse z.B. Sprachblockaden zu lösen , damit du auch bei einem steigenden Unterrichtsvolumen innere und äußere Stabilität behalten kannst.

 

Die Ethik des achtfachen Weges des Patanjali unterstützt uns eine klare innere Richtlinie zu finden. Ein wichtiges Konzept dieses Pfades  ist die Selbsterforschung. Diese zu kultivieren, um zu erkennen an welchen Punkten wir von alten Mustern gelenkt werden und aus dem unbewussten Schatten agieren ist ein wichtiges Anliegen der gesamten Somamo Somatic Yogalehrer*innen Ausbildung.

 

So erkennen wir in der Situation des Lehrens und im zwischenmenschlichen Bereich leichter unsere Muster und können damit arbeiten, damit das somatische Yogalehren im Einklang mit unserer inneren Wahrheit und Freude und unser Unterricht kraftvoll und bewusst bleibt.

Ein Skript mit ca. 250 Seiten und enthaltenden Sequenzen plus einem begleitenden Workbook führen zu tieferer Integration des behandelten Stoffes.

 

Vibrant Body, Embodied Being  ergibt zusammen mit dem Modul Heart of Teaching die  Level 1  BODY. Somatic Yogalehrer* innen Ausbildung. Beide sind Teil der Level Gesamtausbildung mit 640 UE.

SOUL:

  • Das Lehren des Somatic Yoga als Berufung: Unterricht der von Herzen kommt

  • Einen sicheren Raum für Transformation schaffen: den Raum halten, Gruppenmind etc.

  • Die eigene Lehreridentität finden und entwickeln

  • Die Beziehung des Schülers zum eigenen Embodiment kultivieren

  • Ethik im Yoga: Yamas und Nyamas des Patanjali als Basisrichtlinie für Somatic Yogalehrer*innen

  • Gruppenenergie wahrnehmen

  • Lehrer-Schüler: die Rollen des Lehrers--> Übertragung, Gegenübertragung, Projektion etc.: das Lehrer – Schülerverhältniss mit Klarheit betrachten

  • Die Schattenseiten des Yoga beleuchtet: Somatic Dominance, Body Image etc.

  • Schattenarbeit für Somatic Yogalehrer*innen: den eigenen Schatten erkennen, verstehen wann er unbewusst lenkt und an ihm wachsen

  • Resonanz erzeugen: das fühlende Wesen integrieren

  • Die eigene Praxis erhalten und kultivieren

  • Quelltext: Patanjalis Yogasutra

 

BODY

  • Blick auf die Basishaltungen: Form und Haltung verstehen und häufige Fehler erkennen

  • Raumaufteilung: Aufteilung von Matten, Positionen von Schüler*innen und Lehrer*innen

  • Biomechanische Prinzipien aus der Sicht des Lehrers*in wahrnehmen

  • Biomechanik in den Asanas anleiten

  • Haltungsgruppen kennen und verstehen lernen: Stehende Haltungen, Rückbeugen, Balancen, Vorwärtsbeugen etc., somatische Wirkungen und ihre Position in einer Sequenz

  • Form, Atem und Flow: den Schüler*in schnell und effektiv in eine Haltung führen

  • Unterrichtsaufbau: Vier verschiedene Arten der Sequenzbildung

  • Themen in den Unterricht integrieren: Tiefe in den eigenen Unterricht legen und Transformation bewirken

  • Die Kunst des stufenweisen Aufbaus der Haltungen und des Unterrichts

  • Berührung im Unterricht: Unterstützung des Embodiments verbal und physisch

  • Flow unterrichten

  • Unterricht anleiten

  • Basisbusiness für Yogalehrer*innen: Anmeldung, Versicherungen, Verbände etc.

 

SOMA:

  • Sprache und Stimme als Werkzeug des Lehrers*in: die eigene Stimme und Sprache kennenlernen und entfalten, Stimmlagen und Worte für die Themenintegration nutzen

  • Konstruktives Feedback: Bewusster Umgang mit der eigenen Sprache

  • Integration von bildreiche Sprache als Träger von Transformation und Unterstützung des Embodiment